Stadt bereitet sich auf Ankunft von Flüchtlingen aus der Ukraine vor

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Um auf die Auswirkungen des Ukraine-Kriegs in Villingen-Schwenningen bestmöglich vorbereitet zu sein, haben sich heute Vertreter der Stadt gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen des Landratsamts Schwarzwald-Baar-Kreis, Vertretern der Wohlfahrtsverbände, dem Katastrophenschutz und der Agentur für Arbeit online ausgetauscht.

Im Laufe der Woche sind über die bereitgestellte Hotline der Stadt unzählige Anfragen eingegangen. Ebenso wurden viele Hilfsangebote mitgeteilt, neben Sachspenden wird auch Wohnraum angeboten, was sich aktuell als wichtig erweist.

"Die Welle der Hilfsbereitschaft aus der VS-Bürgerschaft ist enorm. Diese ist auch dringend nötig. Ich hoffe, dass wir die Ankommenden auch in privaten Wohnungen unterbringen und ihnen somit schnell ein sicheres Dach über dem Kopf anbieten können. Ich bin dankbar, dass wir aus VS so ein großes Zeichen der Solidarität setzen können", so Oberbürgermeister Jürgen Roth.

Es ist damit zu rechnen, dass auch am Wochenende Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine in Villingen-Schwenningen erreichen – im Umland sollen auch Busse ankommen. "Wir werden mit den vorhandenen freien Kapazitäten helfen, wo wir können", kündigt das Stadtoberhaupt an. Bei eigens organisierten Fahrten und Ankünften in Villingen-Schwenningen wird in erster Linie darum gebeten, Personen vorerst kurzfristig privat unterzubringen. Damit die Ankommenden entsprechende Leistungen für Unterbringung oder gar Krankenleistungen erhalten können, ist es wichtig, dass sich diese beim Landkreis melden. Der Landkreis als zuständige Behörde reaktiviert kommende Woche Unterbringungsmöglichkeiten und wird die Verteilung gemäß dem geregelten Aufnahmeverfahren organisieren. Dieses 3-stufige Verfahren sieht vor, dass eine Ankunft in einer der Erstaufnahmestellen des Landes Baden-Württemberg in Freiburg, Karlsruhe und Ellwangen vorgesehen ist. Dann erfolgt die vorläufige Unterbringung über den Landkreis bis schließlich die Flüchtlinge über Verteilungsschlüssel in den Kommunen in die Anschlussunterbringung weitergeleitet werden.

"Damit die Unterbringung der Menschen aus der Ukraine gut geregelt werden kann, bitten wir darum, dass sich Helferinnen und Helfer vorab mit dem Landkreis in Verbindung setzen, um gemeinsam zu schauen, wo eine Unterbringung ermöglicht werden kann", so Anita Neidhardt-März vom Diakonischen Werk Schwarzwald-Baar.

Informationen erhalten Bürgerinnen und Bürger auch hier.

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