Sicherheitsmaßnahmen am Hochwasserrückhaltebecken am Krebsgraben – Baumfällungen notwendig

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Durch ein externes Planungsbüro wurde im Auftrag der Stadt Villingen-Schwenningen eine gesetzlich vorgeschriebene vertiefte Sicherheitsüberprüfung der Hochwasserrückhaltebecken Krebsgraben durchgeführt.

Diese Sicherheitsüberprüfung kommt unter anderem zu dem Ergebnis, dass es bei stärkeren Regenereignissen verbunden mit einem Einstau der Becken zu einer Durchfeuchtung des Erdreiches kommen kann. Auf Grund des aufgeweichten Bodens besteht dann die Gefahr, dass Bäume auch bei leichteren Winden mit dem gesamten Wurzelstock umkippen und dabei einen Krater reißen, welcher den Dammquerschnitt erheblich schwächt und zu einem Dammbruch führen kann.

Des Weiteren besteht die Gefahr, dass durch abgestorbene und ältere Wurzeln im Hochwasserfall sogenannte Sickerröhren entstehen. Diese Sickerröhren werden durch eindringendes Wasser freigespült und können so zu gefährlichen Dammerosionen führen.

Um den gesetzlichen Sicherheitsanforderung nachzukommen und die geforderten anerkannten Regeln der Technik zu erfüllen, wird die Stadt Villingen-Schwenningen als Unterhaltspflichtiger ab voraussichtlich Montag, 24. Januar, Rodungsmaßnahmen im Bereich des mittleren Dammes durchführen.

Entlang des Krebsgrabens und an den im Stauraum des mittleren Beckens verbleibenden Bäumen wurden vorab zur Schaffung von Ersatzlebensstätten Nistkästen für Vögel und Fledermäuse angebracht.

Die Maßnahme ist mit dem Baurechts- und Naturschutzamt des Landratsamtes Schwarz-wald-Baar-Kreis abgestimmt und genehmigt.

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