Feuerwehr bei Einsätzen gefordert

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In Mühlhausen steht das Wasser am Sonntag hüfthoch.

Die Feuerwehr Villingen-Schwenningen war seit dem gestrigen Nachmittag und bis in die Nacht aufgrund von Überflutungen im Stadtgebiet gefordert. Rund 120 Einsatz-kräfte und 25 Fahrzeuge mehrerer Abteilungen waren im Einsatz. Vor Ort hat sich auch Oberbürgermeister Jürgen Roth ein Bild von aktuellen Lage gemacht.  

Die Einsätze konzentrierten sich auf die Stadtteile Mühlhausen, Weigheim und Rietheim. Mehrere Straßen wurden überflutet und Keller sind vollgelaufen. Am stärksten war Mühlhausen betroffen, wo es vor allem in Tallagen zu massiven Überflutungen gekommen ist.  Noch in der Nacht hat sich die Lage glücklicherweise beruhigt. Am Montagvormittag ist die Feuerwehr vor allem mit Aufräumarbeiten beschäftigt. Die Feuerwehr Villingen-Schwenningen geht aktuell davon aus, dass die Lage ruhig bleiben wird und die Pegelstände wieder absinken. Die Stadt Villingen-Schwenningen dankt allen Einsatzkräften und Helferinnen und Helfern vor Ort für Ihren Einsatz.

Auch wenn die Lage derzeit ruhig ist, folgende Tipps gelten bei Hochwasser auch für die Zukunft: Bei Starkregenereignissen sollte man sich generell im Erdgeschoss oder höheren Stockwerken aufhalten. Besonders in Kellerräumen besteht bei möglichen Überflutungen Lebensgefahr. Sie können zu Fallen werden, wenn sich Türen nicht mehr öffnen lassen. Auch droht ein Stromschlag, wenn man überflutete Keller betritt, wenn der Hausanschlusskasten dort untergebracht ist. Wenn Heizöl oder andere Gefahrenstoffe freigesetzt wurden, muss die Feuerwehr verständigt werden.

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