E-Lastenräder werden ab sofort in der Stadtreinigung eingesetzt

Eine Person mit einem Besen in der Hand, steht vor einem Fahrzeug.
Martin Köppinger ist nun mit dem neuen E-Lastenrad in der Schwenninger Innenstadt unter-wegs, um den Müll und Unrat noch flotter einzusammeln. Auch im Stadtbezirk Villingen kommt ein solches Rad zum Einsatz. (Foto: Stadt Villingen-Schwenningen)

Noch flotter sowie mit innovativer und umweltgerechter Antriebstechnologie unterwegs sind ab sofort die Mitarbeiter der Technischen Dienste (TDVS), die in den beiden Stadtzentren für Ordnung und Sauberkeit sorgen. Ausgestattet mit jeweils einem modernen E-Lastenrad kom-men die 'Saubermänner' nun nicht nur schneller von A nach B, sondern haben auch entspre-chend mehr Kapazitäten, um Müll und Unrat zu transportieren.

"Sonst waren die Mitarbeiter in der Stadtreinigung viel zu Fuß unterwegs. Wenn am anderen Ende der Innenstadt ein Scherbenfund gemeldet wurde, hat es einfach etwas länger gedau-ert, bis sie an Ort und Stelle waren. Mit der Radkutsche sind wir nun flexibler, schneller und dazu noch klimafreundlich unterwegs", berichtet Stanislav Bondarev, der bei den TDVS für die Stadtreinigung verantwortlich ist.

Wo früher noch ein PKW-Fahrzeug zum Einsatz kommen musste, um das Innenstadtgebiet abzufahren, ist das Fahrrad auch in Sachen Erreichbarkeit und dem Wegfall von Suchen nach Parkmöglichkeiten im Vorteil. Mit einer Akkureichweite von 200 Kilometern kann es die ganze Woche genutzt werden. Mit einem großen Sonnen- und Regenschutz ist es für fast jede Wet-terlage einsetzbar. "Bei Glatteis und Schneefall bleibt es aber logischerweise in der Garage", so Bondarev. Das Rad verfügt auch über eine Anfahr- und Fahrhilfe, da das E-Lastenrad durch den Sonderaufbau entsprechend mehr wiegt.

Der große Behälter, welcher hinten am Rad befestigt ist, kann einige Behälter mit Müll trans-portieren und befördert natürlich auch die notwendigen Arbeitsgeräte.

Ein E-Lastenrad kostet aufgrund der Sonderanfertigung rund 10.000 Euro. Zur Förderung von E-Mobilität rechnen die TDVS aber noch mit Fördermitteln.

Martin Köppinger, der nun mit dem E-Lastenrad im Stadtbezirk Schwenningen unterwegs ist, ist mit dem neuen Arbeitsgefährt zufrieden: "Es ist sehr praktisch und eine echte Erleichte-rung. Ein bisschen Übung braucht es aber schon, bis man den Dreh raushat. Jetzt macht es aber richtig Spaß und ich mache noch etwas für meine Fitness."

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