Der zerbrochne Krug: Komik, Chaos und Gerichtsbarkeit

Mehrstöckiges Betongebäude mit großen Fenstern und Plakat an der Fassade; davor bunte Blumenrabatten, Rasen, Bäume und Gehweg bei klarem Himmel.
Das Theater am Ring in Villingen.

Ein Richter, der über sich selbst zu Gericht sitzt – und sich dabei in seinen eigenen Lügen verfängt: Heinrich von Kleists "Der zerbrochne Krug" zeigt mit bissigem Humor, wie Macht sich selbst schützt und Wahrheit zur Nebensache wird. Das Landestheater Tübingen bringt den zeitlosen Klassiker am Dienstag, den 20. Januar 2026 um 19 Uhr im Theater am Ring in einer lebendigen und zeitlosen Inszenierung auf die Bühne. Dorfrichter Adam führt einen Prozess um einen zerbrochenen Krug und eine vermeintliche Belästigung. 

Was niemand ahnt, die Zuschauer aber von Anfang an wissen: Er selbst ist der Täter. Während er mit Ausreden, Verwirrung und Selbstbetrug versucht, seine Schuld zu vertuschen, gerät das ganze System ins Wanken. Kleists Komödie ist ein Meisterwerk der doppelten Böden. Sie entlarvt Machtmissbrauch, Selbsttäuschung und die Absurdität menschlicher Eitelkeit. Das Stück bleibt ein Vergnügen für alle, die sehen wollen, wie aus Wahrheit Theater und aus Theater Wahrheit wird.

Eintrittskarten für "Der zerbrochne Krug" gibt es im Vorverkauf für 29, 26 und 23 Euro (ermäßigt 50 %). Unter anderem beim Tourist-Info & Ticket-Service in Villingen (Franziskaner Kulturzentrum) und Schwenningen (Bahnhof), außerdem an allen Vorverkaufsstellen von Kulturticket Schwarzwald-Baar-Heuberg, unter der Ticket-Hotline 07721 / 82-2525, per E-Mail an tickets@~@villingen-schwenningen.de und natürlich auch online auf der Ticket-Seite der Stadt.

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