Aktionsbündnis Fridays for Future VS trifft Bürgermeister und Stadtverwaltung

Eine Person sitzt an einem Schreibtisch. Auf dem Schreibtisch befindet sich ein Computerbildschirm.
Im Dialog: Felix Cramer von Clausbruch (vorne) mit Amarin Lawton (oben Mitte), Detlev Büh-rer (oben rechts), Jonas Klein, Karin Sauer und Petra Neubauer (unten v.l.). (Foto: Stadt Villin-gen-Schwenningen; Abdruck honorarfrei)

Viele Menschen aus Villingen-Schwenningen engagieren sich für den Klima- und Umweltschutz, teilweise als Teil der Fridays for Future-Bewegung (FFF) oder auch in anderen Gruppen. Das Aktionsbündnis Klimanotstand (bestehend aus der FFF, den "Omas gegen Rechts", den Extinction Rebellion und der Seebrücke) setzt sich gemeinsam für seine Interessen aktiv ein. Nachdem jüngst ein ausführlicher Fragen- und Forderungskatalog des Aktionsbündnisses durch die Stadtverwaltung aufgearbeitet und beantwortet wurde, war es beiden Seiten nun wichtig in den Dialog zu gehen. So hat vergangene Woche ein persönliches Gespräch per
Videokonferenz stattgefunden.

Amarin Lawton, Jonas Klein und Karin Sauer auf Seiten das Aktionsbündnis tauschten sich online mit Bürgermeister Detlev Bührer, OB-Referatsleiter Felix Cramer von Clausbruch und Petra Neubauer aus dem Stadtplanungsamt aus. Schwerpunktmäßig wurden die Themenbereiche Bauen, Energie und Mobilität besprochen. Mit konstruktiv kritischen Fragen versuchten die Vertreter des Aktionsbündnisses für mehr Geschwindigkeit und Initiative auf Seiten der Stadt zu werben. Bürgermeister Bührer dagegen konnte die Rahmenbedingungen städtischen Handelns skizzieren und teilte auch ein paar Vorhaben, an denen aktuell die Stadtverwaltung für mehr Klimaschutz arbeitet, so z.B. ein Mobilitäts- und Energiekonzept für das Quartier Oberer Brühl, mit.

Im Ergebnis waren sich alle Beteiligten einig: allein der Weg dahin wird naturgemäß bei einigen Themenbereichen anders gewählt werden müssen. Einig waren sich alle Beteiligten aber auch, dass der gegenseitige Austausch einen hohen Mehrwert biete. Demnach werden weitere Termine folgen, auch um die Perspektive des Aktionsbündnisses frühzeitig in die weiteren Planungen der Stadt mit einfließen zu lassen.

 

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