Villingen-Schwenningen

Villingen-Schwenningen

| Navigation | Inhalt


Albert Hien

Albert Hien, Kuckucksuhr, 1992

Albert Hien

Kuckucksuhr, 1992
Buntsandstein, Edelstahl, Wasser
Länge ca. 50 m, Höhe 5,5 m

Auftraggeber: Landratsamt Schwarzwald-Baar-Kreis

Ort: Landratsamt Schwarzwald-Baar-Kreis, Am Hoptbühl 2, Stadtbezirk Villingen

Die typischen Elemente der Kuckucksuhr, traditionelles und weltbekanntes Erzeugnis aus dem Schwarzwald, treten hier in ungewohnter Zuordnung auf. Der roh bearbeitete Sandstein, die urtümliche Schichtung der Blöcke, der Wasserlauf und das Mühlrad vermitteln das Bild einer romantischen Landschaft. Mit den Eindrücken von Stückwerk und Rinne verbinden sich kritische Fragen zum Verhältnis von Natur und Zivilisation. Der Brückenschlag zwischen Geschichte und Gegenwart, historischem Stadtkern und Hoptbühl, wird in den Einzelelementen des Werks aufgenommen; Material und Formen erinnern an die Türme, Tore und Wehranlagen der alten Zähringerstadt Villingen.

Albert Hien, Baar-Teller, 1993

Albert Hien

Baar-Teller, 1993
Carrara-Marmor
0,8 x 5,0 x 5,0 m

Auftraggeber: Landratsamt Schwarzwald-Baar-Kreis

Ort: Landratsamt Schwarzwald-Baar-Kreis, Am Hoptbühl 2, Stadtbezirk Villingen

Die Hochebene der Baar, früher die Kornkammer Badens genannt, bildet zusammen mit den sie umgebenden Höhenzügen bildlich gesehen ein weiträumiges Gefäß. Getreidesuppen waren einst die Spezialität der heimischen Küche. Diese landschaftlichen Besonderheiten greift der Künstler in seiner Darstellung der Baar auf. Ein Teller zerfällt in drei Scherben: die Sprünge orientieren sich am Verlauf der Donau mit ihren Zuflüssen Brigach und Breg sowie des Neckars. Der Teller ist eingesenkt in ein schachbrettförmiges Bodenmuster; der Betrachter kann darin ein Tischtuch, einen Kachelboden oder Gitterlinien einer Landkarte sehen.

 

 

Biografie

1956 geboren in München
1976 - 1982 Studium an der Akademie der Bildenden Künste München
1982 - 1983 DAAD-Stipendium für Italien
1986 - 1987 Stipendiat des Freistaats Bayern in Los Angeles
1988 - 1989 Stipendium der Villa Massimo, Rom
1997 - 2001 Professor an der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig
2001 Professor an der Akademie der Bildenden Künste München

 

 

Logo der Städtischen Galerie

Städtische Galerie

Friedrich-Ebert-Straße 35
Stadtbezirk Schwenningen (beim Bahnhof)
78054 Villingen-Schwenningen

Telefon 07720 / 82-1098
Telefax 07720 / 82-1097
E-Mail: galerie@villingen-schwenningen.de

Flyer

'Kunst am Weg' Herausgegeben vom Kunstverein Villingen-Schwenningen e. V.

Stadtbezirk Schwenningen (PDF, 4,5 MB)

Stadtbezirk Villingen (PDF, 2,8 MB)

© 2019 Stadt Villingen-Schwenningen