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Stefanie Erjautz - Kleine Welten (11.07 - 31.08.2008)

Selbstporträt

 Sind die Figuren von Stefanie Erjautz blos harmlos? Sind sie für das Spiel und Amüsement von Kindern gemacht? Oder ist das 'auch' Kunst, was die 75-jährige Salzburgerin in über 40 Jahren geschaffen hat???  Ein genaues Hinsehen eröffnet einen Kosmos mit doppelbödigen und hintergründigen Bedeutungen und Narrativen, das 'auch' in diesen Figuren steckt.Die Ausstellung umfasst das Schaffen einer Künstlerin, die sich selbst nie als solche bezeichnen würde. Die Sammlung von etwa 230 Portraits, Charakter- und Milieustudien sowie Interpretationen popularer Erzählstoffe geben einen tiefen Einblick in die menschliche Psyche und die Rituale des Alltags.

Als Ausdrucksform hat Stefanie Erjautz die Puppe als Performanz sozialer und psychischer Kultur gewählt. Vielleicht haben aber auch erst die Puppen, die sie in meisterlicher Treue zum Detail in mehr als drei Jahrzehnten geschaffen hat, die Künstlerin gelehrt, ihre Interpretationen der Welt in die textile Skulptur zu bannen?

Der Blick der Stefanie Erjautz auf die Welt ist haarscharf und kritisch. Sie klagt nicht an, sondern schildert mit tiefem Verständnis und hintergründigem Witz menschliche Schwächen, Sehnsüchte und Verletzungen. So entfaltet sie ihre 'kleinen  Welten' als Spiegel einer zuweilen recht un-heimlichen Realität.

In Kooperation mit dem Landesmuseum Joanneum in Graz zeigt die Städtische Galerie diese Ausstellung und lädt in eine phantastische 'Figuren-Welt' ein.

Fotos
Nicolas Lackner, LMJ

Ort der Ausstellung
Franziskanermuseum
Rietgasse 2
Stadtbezirk Villingen
78050 Villingen-Schwenningen

Zur Ausstellung erschien ein Katalog zum Preis von 15.-- €

Ausstellung und Katalog wurden unterstützt durch:

BIEDERMANN MOTECH GmbH


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