Villingen-Schwenningen

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Preisarbeiten 2012

Künstlerische Collage - Irem Dönmez

Irem Dönmez wurde für ihre Fotocollage zum Thema Nationalsozialismus ausgezeichnet. Für ihre Collage nutzte sie Fotos, die an das jüdische Leben in Villingen erinnern. Diese setzte sie zu einer Collage zusammen, in der ein Mensch zu sehen ist, der ein Hakenkreuz in einen Mülleimer wirft. Die genutzten Fotos zeigen beispielsweise Erinnerungstafeln an Verfolgte des Nationalsozialismus, aber auch aktuelle Zeichen gegen rechte Politik. Der Hintergrund der Collage ist verspiegelt, so dass sich der jeweilige Betrachter auch in der Collage sieht.

Dönmez wollte mit der Collage zeigen, dass der Nationalsozialismus alle Menschen der Gesellschaft betreffe und jeder einen Beitrag dazu leisten müsste, um daran zu erinnern. Sie fordert Toleranz und Respekt für andere Kulturen und Religionen ein.

Irem Dönmez und OB Dr. Rupert Kubon bei der Preisverleihung 2012

Bericht über Flucht, Diskriminierung, Alltag im Dritten Reich und Zweiten Weltkrieg

Für ihren Bericht wurden die Schüler des bilingualen Geschichtskurs des Gymnasiums am Deutenberg ausgezeichnet. Die Schülergruppe erforschte die Geschichte des Nationalsozialismus und der Verfolgten in Schwenningen. Dafür nutzten sie Bücher und Zeitungsartikel, befragten aber auch Zeitzeugen zu ihren Erinnerungen. Ziel der Arbeit war es, zu zeigen welche Folgen der Nationalsozialismus in ihrer Heimatstadt und ihrem persönlichen Umfeld hatte.

Die Schüler schreiben dazu: »Dann ist es aber auch möglich, namentlich an die Opfer zu erinnern; die an ihnen begangenen Verbrechen werden sichtbar und die Täter werden bekannt. Wenn die Opfer einen Namen haben, wird die Erinnerung leichter, aber auch unumgänglicher.«

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