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'vhs neu denken' bietet mehr Service und Chancen

01.07.2020


Das Team der vhs lädt dazu ein, die Bildungseinrichtung neu zu entdecken.

Über den Sommer eine neue Sprache lernen oder seinem Körper mit Pilates etwas Gutes tun - das und noch viel mehr bietet die Volkshochschule Villingen-Schwenningen im Amt für Jugend, Bildung, Integration und Sport erstmalig in den Monaten Juli und August. »Es ist an der Zeit, vhs neu zu denken«, geht Ina Schweizer, Leiterin der vhs, in die Offensive. Damit meint sie nicht nur die Abschaffung der Sommerpause, die sonst im August für geschlossenen Türen sorgte, sondern auch die verstärkte Ausrichtung hin in die digitale Welt. Erstmalig wird kein Semesterprogrammheft gedruckt, was auch an der durch Corona verschuldeten Unplanbarkeit liegt. Aber nicht nur die Pandemie hat in der vhs für ein Umdenken gesorgt, sondern der Blick in die Zukunft, der den Weg in die digitale Welt erforderlich macht. Hier geht es zur Sommer-vhs!

»Die vhs hat aus der Not eine Tugend gemacht und in kürzester Zeit einen großen Schritt nach vorne gemacht in Sachen Digitalisierung. So kann in Zukunft ein Bildungsangebot wahrgenommen werden, welches unabhängig von äußeren Faktoren, wie aktuell die Pandemie, ermöglicht«, so Stefan Assfalg, Leiter des Amtes für Jugend, Bildung, Integration und Sport. 

Dabei gilt es für das Team der vhs einen regelrechten Spagat zu meistern, denn Präsenzkurse sollen keineswegs abgeschafft werden. »Wir wollen weiterhin auch ein Ort der Begegnung bleiben. Wollen aber auch jenen Angebote zugänglich machen, die Online-Angebote bevorzugen«, so Schweizer. Die vhs Cloud (ein vhs-internes Netzwerk) ermöglicht der Einrichtung wie auch den Nutzerinnen und Nutzern viele Chancen. Zum Beispiel können die Online-Angebote der VS-vhs auch von Leuten aus ganz Deutschland in Anspruch genommen werden und mittels weiterer Tools wie beispielsweise das Konferenzsystem lassen sich Kurse neu erleben und ein Austausch umsetzen.

Neu denken wird die vhs auch in Bezug auf die Semesterstruktur. Kurse können nicht, wie sonst nur zum Früjahr- und Herbstprogramm starten, sondern können je nach Nachfrage individuell starten. Wer also bereits im November mit einem Kurs starten will, kann bei genügend Teilnehmern direkt loslegen. Mehr Flexibilität soll die Buchung von Einzelmodulen ermöglichen - so werden Kurse nicht wie bisher in Blöcken mit 15 Terminen angeboten, sondern in drei Module à 5 Einheiten aufgeteilt. Der Kunde kann dann selbst entscheiden, wann er mit einem weiteren Modul weitermacht und ist nicht über einen längeren Zeitraum gebunden.

Während des Corona-Lockdowns hatten die Fachbereichsleiter Heike Gressenbuch, Daniel Zuber, Viola Röder und Dr. Arne Kontze ebenfalls alle Hände voll zu tun. Bei den Kurs-Leitern wurde ordentlich die Werbetrommel dafür gerührt, den eigenen Kurs als Online-Angebot zu erstellen, was auch mit entsprechenden Schulungen im technischen Bereich verbunden war. Auch die Entwicklung neuer Kursangebote war eine der wichtigen Aufgaben.

Besonders freut sich Ina Schweizer darüber, dass der Qualifizierungskurs für Kindertagespflege wieder starten konnte, denn die Tagesmütter und -väter werden dringend gebraucht. Auch hier wurde ein Mischmodell von Präsenz- und Online-Einheiten umgesetzt. »Das bedeutet, dass der Kurs, ganz egal was Corona noch mit sich bringt, definitiv bis zum Ende ohne Unterbrechung stattfinden kann und das ist hier auch sehr wichtig«, erklärt die vhs-Leiterin.

Mehr Infos zur vhs stehen auf der Website bereit.

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