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Verfahren

Qualifizierungszuschuss für jüngere Arbeitnehmer

Bei Einstellung eines Arbeitnehmers, der das 25. Lebensjahr noch nicht vollendet hat, können Sie Zuschüsse zum Arbeitsentgelt erhalten.

Zum förderfähigen Personenkreis gehören jüngere Arbeitnehmer, die vor Arbeitsaufnahme mindestens sechs Monate bei der Agentur für Arbeit arbeitslos gemeldet waren, nicht über einen Berufsabschluss verfügen und während des Arbeitsverhältnisses qualifiziert werden.

Höhe und Dauer der Förderung richten sich nach den jeweiligen Eingliederungserfordernissen.

Die Förderhöhe beträgt 50 Prozent des berücksichtigungsfähigen Arbeitsentgelts und wird für höchstens 1.000 Euro monatlich gewährt. Die Zahlung erfolgt für längstens zwölf Monate.

Ablauf

Für die Beantragung und anschließende Gewährung des Einstellungszuschusses ist ein formloser Antrag ausreichend, da es sich um eine sogenannte "Kann-Leistung" handelt.

Hinweis: Sie sollten rechtzeitig vor dem Tag der Arbeitsaufnahme Kontakt mit der für Ihren Betriebssitz zuständigen Agentur für Arbeit oder dem Arbeitgeberservice aufnehmen.

Über Dauer und Höhe der Förderung entscheidet die zuständige Agentur für Arbeit, abhängig von den zur Verfügung stehenden Mitteln sowie den Haushaltsvorgaben für das jeweilige Jahr.

Gebühren

Die Höhe der Zuschüsse orientiert sich an den regelmäßig gezahlten tariflichen Arbeitsentgelten. Wenn eine tarifliche Regelung nicht besteht, werden die für vergleichbare Tätigkeiten ortsüblichen Arbeitsentgelte zur Berechnung herangezogen.

Der pauschalierte Anteil des Arbeitgebers am Gesamtsozialversicherungsbeitrag beträgt 20 Prozent vom Arbeitsentgelt (das sind höchstens 1.000 Euro) und wird in die Berechnung des Zuschusses einbezogen. Nicht berücksichtigt wird die Zahlung von einmaligem Arbeitsentgelt (z.B. Urlaubs- und Weihnachtsgeld).

Rechtsgrundlage

§ 421o Drittes Buch Sozialgesetzbuch (SGB III) (Eingliederungszuschuss)

Voraussetzungen

Eine Förderung ist nur möglich, wenn die versicherungspflichtige Beschäftigung mit einer Qualifizierung verbunden ist und vom Arbeitgeber bescheinigt wird.

Zuständigkeit

die Agentur für Arbeit, in deren Bezirk der Wohnort des Arbeitnehmers liegt

Freigabevermerk

Dieser Text entstand in enger Zusammenarbeit mit den fachlich zuständigen Stellen. Die Regionaldirektion Baden-Württemberg der Bundesagentur für Arbeit hat ihn am 25.10.2007 freigegeben.

 

Hinweis: Die hier dargestellten Informationen werden von service-bw übernommen und regelmäßig aktualisiert.

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