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Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer überbringt Zuwendungsbescheide

08.06.2018


Große Freude: Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer übergibt Zuwendungsbescheide aus Mitteln der Städtebauförderung in Höhe von 2,4 Millionen Euro an Oberbürgermeister Dr. Ru-pert Kubon.

Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer: »Das ist sehr gut investiertes Geld. Jede zweite Kommune bei uns profitiert aktuell von Mitteln aus der Städtebauförderung. Ein Euro an öffentlicher Förderung zieht Folgeinvestitionen von bis zu sieben Euro nach sich. Bund und Land unterstützen ein sehr breites Spektrum an Maßnahmen auf Basis von gut abgestimmten Konzepten.«

Zum einen gibt es eine Erhöhung der Finanzhilfe um 1,9 Millionen Euro für das Mangin-Areal in Villingen, um eine brachliegendende ehemalige Militärfläche für ein neues Quartier in einer bereits laufenden Erneuerungsmaßnahme zu reaktivieren. Bärbel Schäfer: »Ich danke der Stadt Villingen-Schwenningen für die gute Zusammenarbeit, als wir Gebäude in der Stadt kurzfristig in der Zeit, als viele Geflüchtete zu uns gekommen sind, als Erstaufnahmestelle nutzen konnten.« Die ehemaligen Mannschaftsgebäude sollen für Verwaltungszwecke saniert und umgebaut werden, damit die Stadt ihre Verwaltung effizient gestalten kann. In einem geplanten Neubau sollen ein multifunktional nutzbarer Saal sowie die Betriebskantine für die gebündelte Verwaltung untergebracht werden.

Ehemaliges Kasernengelände soll Verwaltungs- und Wohnstandort werden

Die nicht erhaltenswerten Nebengebäude sollen für sozialorientierten Wohnungsbau abgebrochen werden. Das jetzt bewilligte Geld reicht aus, um Grunderwerb und Abbruchkosten zu finanzieren, doch wird es vermutlich weiteren Finanzbedarf seitens der Stadt in den nächsten Jahren geben. Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer: »Die Sanierungsmaßnahme genießt für das Land eine sehr hohe Priorität, weil damit dringend benötigter Wohnraum geschaffen werden kann. Wir werden die Stadt daher weiterhin unterstützen, noch ausstehende Mittel zügig und bedarfsgerecht beantragen zu können.«

Das zweite Projekt ist der Marktplatz Schwenningen: Hier gibt es 500.000 Euro zusätzlich, um die bereits laufende Erneuerung in ihrer Finanzhilfe nachhaltig zu erhöhen. Ein wichtiges Ziel war dabei die Neuordnung der Industriebrache der Uhrenfabrik 'EMES': Dabei wurden bislang eine große Zahl an privaten Gebäuden modernisiert und erneuert. Allerdings sind in diesem Gebiet wegen des vorhandenen Bedarfs und des Zustands der Bausubstanz weitere Neuordnungen erforderlich. Auch die Stadt investiert in die Umgestaltung des Marktplatzes und in den Umbau des ehemaligen Feuerwehrgerätehauses zum Ganztagsbereich für die Grundschule in der Gartenstraße.

Dank geht an Regeierungspräsidium

»Ich bin dem Land und dem Regierungspräsidium außerordentlich dankbar, insbesondere für diesen ersten Schritt zur Entwicklung des bisherigen Mangin-Areals. Die gute Zusammenarbeit mit der Aufsichtsbehörde trägt dabei nachhaltig Früchte und hilft der Stadt die ambitionierten, aber auch notwendigen Projekte umzusetzen«, so Oberbürgermeister Dr. Rupert Kubon.

Als weiterer Aspekt der Umgestaltung ist der Neubau der Stadteilhalle Schwenningen zu nennen, der zurzeit auf dem Gelände der ehemaligen Uhrenfabrik Jäckle gebaut wird. Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer: »Wegen der hohen Bedeutung der Maßnahme für die städtebauliche Entwicklung von Schwenningen genießt diese eine hohe Priorität für das Land. Auch hier wird es noch zusätzliche Mittel brauchen, für die ich mich als Regierungspräsidentin gern einsetzen werde. Es ist sehr aufbauend, zu sehen, was mit dem Fördergeld alles bewegt werden kann.«

Nr. 18/2018 vom 13.11.2018

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