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Haushalt 2017 mit gutem Ergebnis abgeschlossen

09.10.2018


Das vergangene Jahr kann die Stadt mit einem zusätzlichen Plus von 13 Millionen Euro im Verwaltungshaushalt abschließen. Angesetzt waren für 2017 rund 16 Millionen, insgesamt können nun also durch höhere Einnahmen und niedrigere Ausgaben knapp 30 Millionen dem Vermögenshaushalt zugeführt werden. »Bei den Schulden sind wir erheblich vorangekommen«, berichtete Oberbürgermeister Dr. Rupert Kubon in der Sitzung.

Von 2003 bis 2007 konnte der Schuldenstand halbiert werden, von 56 Millionen Euro auf 28 Millionen Euro. »Wir stehen zweifelsohne gut da«, so Kubon. Der Oberbürgermeister wies aber auch darauf hin, dass zukünftig weiter Investitionen geplant seien, die ohne eine Aufstockung des Personals aber nicht umsetzbar wären. Dies spiegelt sich auch in den Zahlen wieder: Etwa 1,3 Millionen Euro wurden bei den Personalkosten aufgrund unbesetzter Stellen eingespart.
Renate Breuning (CDU) sprach ihren Dank an die Unternehmen in der Stadt aus, die mit einem Plus von drei Millionen Euro Gewerbesteuer zu diesem postiven Ergebnis auch beigetragen haben. »So viel wie heute wurde noch nie getan«, machte Grünen-Stadtrat Joachim von Mirbach deutlich. Edgar Schurr von der SPD sieht die steigenden Investitionen eher »pessimisstisch«: »Es gelingt uns nicht das alles umzusetzen, was auf unserer Agenda steht«.

Sportstätten sollen gefördert werden

Das Bundesinstitut für Bau, Stadt- und Raumforschung hat im August einen Projektaufruf für die 'Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur' veröffentlicht. Kommunen können Fördermittel für Projekte mit besonderer regionaler oder überregionaler Bedeutung für den gesellschaftlichen Zusammenhalt und die soziale Integration in der Kommune und die Stadt(teil)entwicklungspolitik zur Verfügung beantragt werden. Einen Eigenanteil an den Investitionen müssen die Kommunen selbst tragen. Die Sanierung der Kunsteisbahn, die Neukonzeption der Sportanlage Gustav-Strohm-/Hilbenstadion, der Umbau des Friedengrundstadions sowie die Sanierung des Hoptbühl-Sportplatzes wurden dem Gemeinderat von der Verwaltung als mögliche Projekte vorgeschlagen. Die Stadräte fassten den Beschluss, dass die Stadt mit diesen Projekten an dem Bundesaufruf teilnimmt. Auch das Tannheimer Freibad, das von einem Förderverein betrieben wird, stand zur Debatte, es wird aber nicht für das Bundeprogramm angemeldet. Hier einigte sich das Gremium darauf, dass bei einer Bad-Besichtigung der Förderverein die notwendigen Investitionen darstellen soll. Danach berät der Freibadverein mit der Verwaltung und dem Gemeinderat, in welcher Weise der der Verein von der Stadt Villingen-Schwenningen unterstützt werden kann.

Amtsblatt wird zum Jahresende eingestellt

Die Stadträte fassten in ihrer Sitzung am 19. September den Beschluss, das Amtsblatt VS zum Jahresende 2018 einzustellen. Hintergrund sind die niedrigen Abonenntenzahlen im Digital- und Printbereich. Die letzte Ausgabe erscheint am 11. Dezember.

Nr. 18/2018 vom 13.11.2018

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