Villingen-Schwenningen

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Schließung von Kitas und Schulen

Stand 23.03.2020, 15 Uhr: Notgruppenbetrieb ist erfolgreich angelaufen

Die Schließung der Kitas und Schulen, welche vergangene Woche erfolgen musste, machte die schnelle Bildung von Notgruppen in den Einrichtungen notwendig.  Kinder, deren beider Elternteile oder der alleinerziehende Elternteil in Bereichen der kritischen Infrastruktur tätig sind, wie zum Beispiel Gesundheitsversorgung, Blaulichtorganisationen, Lebensmittelbranche, Transport und Verkehr, konnten einen Anspruch auf eine Betreuung geltend machen.

In der Zentralen Vormerkstelle im Amt für Jugend, Bildung, Integration und Sport liefen die Fäden für die Koordinierungen des Aufbaus der Notgruppen zusammen. Dank dem hohen Engagement und der Flexibilität trägerübergreifend aller Kitas und Schulen sowie der JuBIS-Abteilungen Kindertagesbetreuung und Schulen konnte für alle betroffenen Familien in Villingen-Schwenningen, die auf eine Notfallbetreuung angewiesen sind und die vom Land vorgeschriebenen Kriterien erfüllen, Betreuungsplätze bereitgestellt werden. Stand  23. März werden 159 Kita- und Kintertagespflege-Kinder und 35 Schülerinnen und Schüler in Notgruppen betreut.

Dazu kommen rund 60 Kinder der städtischen Kita Schwarzwald-Baar Klinikum, in der ausschließlich Kinder von Beschäftigten des Klinikums betreut werden. Alle diese Kinder werden weiterhin betreut, um den Betrieb des Klinikums aufrecht zu erhalten. Zum Schutz der Kinder und der Erzieherinnen und Erzieher vor Ansteckung hat das Amt für Jugend, Bildung, Integration und Sport in enger Abstimmung mit dem Klinikum und dem Gesundheitsamt veranlasst, dass vier von fünf Gruppen der Einrichtung auf die derzeit leerstehenden Gebäude anderer städtischer Kitas verteilt werden. So bleibt nur eine Gruppe in der Kita Schwarzwald-Baar Klinikum, die anderen Gruppen werden in der Kita Ziegelbach, der Kita Johanna Schwer, Kita Helene Mauthe und der Kita Hochschule für Polizei untergebracht.



***STAND 19.03.2020, 17.00 UHR***
Keine Erhebung von Kitagebühren


»Wir haben die Rechtslage intensiv geprüft und sind zusammen mit allen Beteiligten zu dem Ergebnis gekommen, dass wir für die Zeit, in der die Kindertagesbetreuung entfällt, keine Beiträge erheben möchten«, verkündet Oberbürgermeister Jürgen Roth.

Diese Entscheidung zugunsten der Familien, die für die gesamte Zeit des Betreuungsausfalls keine Kitagebühren bezahlen müssen, bedeutet für die Eltern der rund 3.400 Kita-Kinder aus Villingen-Schwenningen sicherlich eine finanzielle Erleichterung.

»Bei der Summe, um die es insgesamt geht, ist der Gemeinderat zuständig. Aber ich bin mir ganz sicher, dass wir in unserer konstruktiven Zusammenarbeit hier eine Lösung für die Eltern finden und wir letztlich zu dem Ergebnis kommen, auf die Beiträge zu verzichten«, so Roth.

Wie und wann die Rückerstattung bzw. Nicht-Erhebung der Gebühren durchgeführt wird, wird noch geklärt.

Familien, die die Notfall-Betreuung in Anspruch nehmen, müssen ihre regulären Beiträge für die Betreuung entrichten.



***STAND 25.03.2020, 15.00 UHR***

Kindertagesstätten, Kindertagespflege, Schulen --> Antrag auf Notfall-Betreuung möglich

Formular Notfall-Betreuung


Per Beschluss der Landesregierung und nach Schreiben der Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann erfolgen weitere sofortige Maßnahmen zur Eindämmung einer Ausbreitung des Corona-Virus SARS CoV 2.

Dies bedeutet ab Dienstag, 17. März, eine Aussetzung des Unterrichtes und jeglicher Veranstaltungen an Schulen sowie des Betriebs von Kindertagesstätten und der Kindertagespflege. Die Verfügung gilt bis einschließlich Sonntag, 19. April 2020, also bis zum Ende der Osterferien. Die Schließung erfolgte vergangenen Dienstag, um einen einigermaßen geordneten Übergang in die unterrichts- bzw. betriebsfreie Zeit zu ermöglichen.

Darauf aufbauend ergreift die Stadt Villingen-Schwenningen Maßnahmen, um durch eine Einrichtung von Notfall-Betreuungsplätzen die kritische Infrastruktur aufrechtzuerhalten. Zur kritischen Infrastruktur zählen insbesondere die Gesundheitsversorgung (medizinisches und pflegerisches Personal, Hersteller von für die Versorgung notwendigen Medizinprodukten), die Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung einschließlich der nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr (Feuerwehr, Rettungsdienst und Katastrophenschutz), die Sicherstellung der öffentlichen Infrastruktur (Telekommunikation, Energie, Wasser, ÖPNV, Entsorgung) sowie die Lebensmittelbranche. Grundvoraussetzung für einen Notfall-Betreuungsplatz ist dabei, dass beide Erziehungsberechtigten der Kinder, im Fall von Alleinerziehenden der oder die Alleinerziehende, in Bereichen der kritischen Infrastruktur tätig sind.

Konkret wird die Stadt Villingen-Schwenningen ab sofort bei den Eltern mittels Fragebogen abfragen, ob diese einen Anspruch auf eine Notfall-Betreuung geltend machen können und wollen. Nach Prüfung der Ansprüche erfolgt die Rückmeldung an die Eltern, welche Kinder einen Betreuungsplatz erhalten und in welchen Einrichtungen dieser angeboten werden kann. Alle anderen Kinder sind ab Dienstag, 17. März, privat und von zu Hause aus zu betreuen. Das Amt für Jugend, Bildung, Integration und Sport steht darüber hinaus im Kontakt mit den freien Trägern von Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflegepersonen und Schulen sowie dem Gesamtelternbeirat und arbeitet an einer gemeinschaftlichen, einrichtungsübergreifenden Lösung. Für die Schulen ist eine ähnliche Vorgehensweise in Abstimmung und Vorbereitung.

Stand 16.03.2020: Aufgrund der heutigen Verordnung der Landesregierung, die vorsieht Berufsgruppen sowie die persönlichen Erklärungen anzupassen, ist das neue Formular sowie die Verordnung hier abrufbar:  Das Formular können Sie auch ausdrucken und an die Stadt übermitteln: Formular Notfall-Betreuung

Hier geht es zur: Verordnung Landesregierung

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