Villingen-Schwenningen

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Maßnahmen Klinikum

Corona-Ambulanz auf dem Messegelände

Aufgrund des erheblichen Ansturms von besorgten Bürgerinnen und Bürgern wurde seit Samstag, 14. März eine Corona-Ambulanz auf dem Messegelände in VS-Schwenningen eingerichtet. Die Zufahrt erfolgt auf dem Messegelände über Tor 4 und ist ausgeschildert. Der Standort am Schwarzwald-Baar Klinikum wird durch die zentrale Abstrich-Stelle auf dem Messegelände komplett ersetzt. Am Schwarzwald-Baar Klinikum werden für ambulante Patienten keine Abstriche mehr durchgeführt.
In der Corona-Ambulanz werden nur dann Abstriche durchgeführt, wenn eine entsprechende Empfehlung des Hausarztes vorliegt. Die niedergelassenen Haus- und Kinderärzte sind der erste Ansprechpartner für die Patienten. Diese sollten immer zuerst telefonisch kontaktiert werden, wenn Beschwerden der oberen Atemwege oder Fieber auftreten. Über die Öffnungszeiten der Corona-Ambulanz informieren die Haus- und Kinderärzte.
Das heißt: getestet werden nur Personen, die nach der Definition des Robert Koch-Instituts als Verdachtsfall gelten.
Laut Robert Koch-Institut gilt aktuell nur als Verdachtsfall, wer
1. Symptome zeigt und in den letzten 14 Tagen vor Erkrankungsbeginn Kontakt zu einem bestätigten Coronavirus-Fall hatte
oder
2. Symptome hat und sich innerhalb der letzten 14 Tage vor Erkrankungsbeginn in einem Risikogebiet aufgehalten hat.

Die Öffnungszeiten wurden allen Niedergelassenen Ärzten von der Kassenärztlichen Vereinigung mitgeteilt.

Öffnungszeiten:

Montag bis Donnerstag 13.00 bis 17.00 Uhr, Freitag von 12.00 bis 16.00 Uhr.

Samstag, 21. und Sonntag, 22. März von 13.00 bis 17.00 Uhr.

Im Falle eventueller Änderungen fragen Sie bitte in Ihrer Hausarztpraxis nach.

Klinik-Standort Donaueschingen ausschließlich für Corona-Patienten:

Aufgrund der zunehmenden Anzahl an positiv getesteten und erkrankten Menschen in der Region verstärkt das Schwarzwald-Baar Klinikum in Abstimmung mit dem Gesundheitsamt seine vorbereitenden Maßnahmen. Diese dienen allesamt dazu, Patienten fachkundig und bestmöglich zu behandeln und – ebenso wie Mitarbeiter – möglichst gut in der aktuellen Situation zu schützen. Das Schwarzwald-Baar Klinikum hat sich nach gründlicher Prüfung der gegebenen Versorgungsmöglichkeiten dafür entschieden, ab Montag, 16. März 2020, den Standort Donaueschingen ausschließlich für mit dem Corona-Virus infizierte, stationär zu versorgende Patienten vorzuhalten. Mit der Konzentration auf den Standort Donaueschingen nutzt das Klinikum die besondere medizinische Kompetenz des Lungenzentrums in Donaueschingen. Seit Samstag, 14. März 2020, nimmt das Klinikum am Standort Donaueschingen keine anderen Patienten mehr auf. Die Entscheidung wurde in enger Abstimmung mit dem Gesundheitsamt getroffen. In Folge dessen werden Patienten, die aktuell noch am Standort Donaueschingen stationär versorgt werden und im Laufe der nächsten Tage nicht nach Hause entlassen werden können, in das Klinikum in Villingen-Schwenningen verlegt. Am Standort Donaueschingen werden keine Menschen auf eine mögliche Infektion getestet. Das Krankenhaus nimmt nur von einem Arzt an das Krankenhaus überwiesene Patienten auf, die bereits positiv getestet wurden und eine stationäre Behandlung benötigen.
Notaufnahme: Die Notaufnahme am Standort Donaueschingen ist seit Samstag 14. März 2020 geschlossen. Für Notfallpatienten ist die Notaufnahme am Klinikums-Standort Villingen-Schwenningen wie gewohnt geöffnet.
Betretungs- beziehungsweise Besuchsverbot: Auf Anordnung des Landratsamts besteht ein Betretungsverbot für das Krankenhaus in Donaueschingen. Dort haben ausschließlich stationäre Patienten sowie Mitarbeiter Zutritt. Gemäß dem Beschluss der Bundesregierung muss auch im Klinikum in Villingen-Schwenningen ein generelles Besuchsverbot eingehalten werden. Davon ausgenommen sind Besuche bei Patienten in einer Palliativsituation, bei Sterbenden sowie bei Kleinkindern.
Geplante Eingriffe und Behandlungen: Das Schwarzwald-Baar Klinikum sieht sich in der aktuellen Situation teilweise gezwungen, bereits geplante Eingriffe und Behandlungen ab dieser Woche abzusagen beziehungsweise zu verschieben. Diese Maßnahme betrifft vor allem Operationen und Behandlungen, bei denen aus medizinischer Sicht ein Aufschub vertretbar ist. Das gilt nicht nur für stationäre, sondern auch für ambulante Behandlungen. Betroffene werden direkt von den jeweiligen Fachabteilungen des Klinikums kontaktiert. Notfälle und dringliche Behandlungen werden weiterhin vorgenommen. Das Schwarzwald-Baar Klinikum bittet die Bevölkerung um Verständnis für diese erforderlichen Maßnahmen – sie alle dienen der Versorgung und dem Schutz der Menschen in der Region.

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