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Allgemeine Informationen

Landratsamt informiert zum Coronavirus (Stand 02.04.2020; 12 Uhr)

Weiterhin breitet sich das Coronavirus im Schwarzwald-Baar-Kreis aus. Am Donnerstag, 2. April stellt das Gesundheitsamt des Schwarzwald-Baar-Kreises 254 bestätigte Coronavirus-Fälle im Schwarzwald-Baar-Kreis fest. Ein weiterer Todesfall, eine über 75-jährige Person, war zu beklagen, so dass die Zahl der Todesfälle auf insgesamt 3 Personen steigt. 48 Personen sind genesen.

In der von der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) betriebenen zentralen Corona-Ambulanz an der Tennishalle in VS-Schwenningen wurden am Mittwoch, 1. April 62 Patienten behandelt, von 55 Personen wurde ein Abstrich genommen und drei Patienten wurden an das Schwarzwald-Baar Klinikum überwiesen.

Von den bisher bestätigten Fällen wurden 110 (davon 21 Personen genesen) in Villingen-Schwenningen, 35 (sieben genesene Fälle) in Blumberg, 23 (davon sieben genesen) in Donaueschingen, 15 in Hüfingen, zehn (davon vier Personen genesen) in Königsfeld, 12 in Bad Dürrheim (zwei genesene Fälle), acht in Niedereschach, sieben in Furtwangen (davon eine Person genesen), 13 in St. Georgen (zwei Person genesen), sechs in Bräunlingen (eine Person genesen), vier in Triberg (eine Person genesen), vier in Brigachtal (davon eine Person genesen), jeweils zwei in Dauchingen (eine Person genesen), Schonach und Tuningen, ein Fall in Mönchweiler gemeldet.

Die betroffenen Personen sind auf Anordnung des Gesundheitsamtes zu Hause isoliert oder im Schwarzwald-Baar-Klinikum in Behandlung. Eine Aufhebung der Isolation erfolgt erst nach Gesundung und nach den Kriterien des Robert Koch-Instituts. Das Gesundheitsamt steht mit ihnen in Verbindung. Weitere Kontaktpersonen werden derzeit vom Gesundheitsamt ermittelt und nach Vorliegen der Kriterien gegebenenfalls isoliert.

Auf der Homepage des Robert-Koch-Instituts sind die Risikogebiete benannt. Zur Seite!

Für Erwachsene, die aus Risikogebieten sind, gilt Folgendes:
1. Reisende aus Baden-Württemberg, die sich innerhalb der letzten 14 Tage in einem Risikogebiet aufgehalten haben, sollten – unabhängig von Symptomen unnötige Kontakte vermeiden

   zum Beispiel:
   a. nicht den öffentlichen Nahverkehr nutzen
   b. keine Großveranstaltungen besuchen
   c. keine Einrichtungen besuchen, in denen abwehrgeschwächte Menschen leben, insbesondere Krankenhäuser, Alten- und Altenpflegeheime
und nach Möglichkeit vorläufig zu Hause bleiben.

2. Reisende, die aus einem Risikogebiet kommen und innerhalb von 14 Tagen nach Rückkehr von dort Symptome wie Fieber, Muskelschmerzen, Husten, Schnupfen oder Durchfall entwickeln, sollten umgehend das Gesundheitsamt kontaktieren, siehe Hotline.

Weiterhin weist das Gesundheitsamt darauf hin, dass es auch aufgrund der aktuellen Grippewelle viele Menschen mit Erkältungssymptomen wie Fieber, Husten oder Schnupfen gibt. Es besteht daher nicht in jedem Fall der Verdacht auf das Coronavirus.

Laut Robert Koch-Institut gilt aktuell nur als Verdachtsfall, wer
1. Symptome zeigt und in den letzten 14 Tagen vor Erkrankungsbeginn Kontakt zu einem bestätigten Coronavirus-Fall hatte
oder
2. Symptome hat und sich innerhalb der letzten 14 Tage vor Erkrankungsbeginn in einem Risikogebiet aufgehalten hat.

Das Robert Koch-Institut (RKI) hat hierfür ausgewiesen, die regelmäßig überprüft werden.
1. Wenn Personen aus einem durch das Robert Koch-Institut festgelegten Risikogebiet kommen (siehe Link oben) und sich innerhalb der letzten 14 Tage dort aufgehalten haben, sollten sie unabhängig von Symptomen:

- nach Möglichkeit zu Hause bleiben
- bei akuten Symptomen (Fieber/Husten/Atemnot) sich an die Verhaltensweisen zur Händehygiene, Husten und Nies-Etikette halten
- nach telefonischer Anmeldung unter Hinweis auf die Reise, telefonischen Kontakt zum Hausarzt aufnehmen.

2. Personen, die sich in Gebieten aufgehalten haben, in denen COVID-19 Fälle vorkommen, die aber keine definierten RKI-Risikogebiete sind, und bei denen sich innerhalb von 14 Tagen nach Rückkehr Symptome wie Fieber, Husten oder Atemnot entwickeln, sollten

- nach Möglichkeit zu Hause bleiben
- unnötige Kontakte vermeiden
- telefonisch Kontakt zum Hausarzt unter Hinweis auf die Reiseregion oder dem telemedizinischen Dienst der Kassenärztlichen Vereinigung aufnehmen (Telefonnummer siehe unten).

Weiterhin hat das Gesundheitsamt des Landratsamtes Schwarzwald-Baar-Kreis für Fragen zum Coronavirus eine Hotline geschaltet. Bürgerinnen und Bürger im Schwarzwald-Baar-Kreis, die verunsichert sind, können sich dort auch am Wochenende Rat holen.

Die Hotline ist erreichbar unter Telefon: 07721 913 7190.
Diese Hotline ist auch am Wochenende geschaltet.

Generelle Empfehlungen des Gesundheitsamtes zum Schutz vor Viren:

- beim Husten und Niesen Abstand (mindestens ein bis zwei Meter) zu anderen Menschen halten
- in die Armbeuge niesen oder husten
- nach Möglichkeit nur ein Taschentuch benutzen, das sofort entsorgt wird
- regelmäßig und gründlich die Hände mit Wasser und Seife waschen
- Berührungen von Nase, Augen und Mund vermeiden

oder zum Veranschaulichen hier in der Grafik!

Wichtige Kontakte:

Hotline Gesundheitsamt Schwarzwald-Baar-Kreis
Telefon: 07721 913 7190
in der Zeit von 8 bis 16 Uhr geschaltet

Bei Beschwerden:
Hausarzt anrufen
oder
Telemedizinischer Dienst der Kassenärztlichen Vereinigung
Telefon: 0711 965 897 00
montags bis freitags von 9 bis 19 Uhr

Für Fragen zum Coronavirus:
Hotline des Landesgesundheitsamtes Telefon: 0711 904-39555 montags bis sonntags von 9 bis 18 Uhr
Hotline des Bundesministeriums für Gesundheit 030 346 465 100

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