Villingen-Schwenningen

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Coronavirus

Die Stadt Villingen-Schwenningen informiert auf diesen Seiten über die aktuelle Situation zur Ausbreitung des Corona-Virus SARS Cov2. Um die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen und die Infektionsketten zu unterbrechen, waren weitreichende Maßnamen erforderlich. Nun ermöglicht die Landesregierung immer mehr Lockerungen. Was wieder möglich ist und was verboten bleiben muss, ist untenstehend chronologisch aufgelistet:


Ab 1. Juli tritt eine neue Verordnung der Landesregierung in Kraft: --> zur neuen Verordnung

Überblick:

  • Ab dem 1. Juli dürfen sich im öffentlichen Raum nun genau wie im privaten Raum 20 Personen treffen. Die neue Verordnung unterscheidet dann nicht mehr zwischen privaten und öffentlichen Räumen. Die Regelungen dazu finden Sie jetzt in Paragraf 9.
  • Ab dem 1. Juli ist bei privaten Veranstaltungen mit nicht mehr als 100 Teilnehmenden kein Hygienekonzept wie in Paragraf 5 gefordert mehr nötig. Dies gilt etwa für Geburtstags- oder Hochzeitsfeiern, Taufen und Familienfeiern.
  • Ab dem 1. Juli sind Veranstaltungen mit bis zu 250 Personen möglich, wenn den Teilnehmenden für die gesamte Dauer der Veranstaltung feste Sitzplätze zugewiesen werden und die Veranstaltung einem im Vorhinein festgelegten Programm folgt. Also etwa Kulturveranstaltungen, Vereinstreffen oder Mitarbeiterversammlungen.
  • Ab dem 1. August sind Veranstaltungen mit weniger als 500 Personen wieder erlaubt.
  • Untersagt sind weiterhin Tanzveranstaltungen mit Ausnahme von Tanzaufführungen sowie Tanzunterricht und -proben.
  • Bis zum 31. Oktober sind Veranstaltungen mit über 500 Teilnehmenden weiter untersagt.
  • Clubs und Diskotheken dürfen weiterhin nicht öffnen. Prostitutionsstätten, Bordelle und ähnliche Einrichtungen sowie jede sonstige Ausübung des Prostitutionsgewerbes im Sinne von § 2 Absatz 3 des Prostituiertenschutzgesetzes bleiben ebenfalls untersagt.
  • Abstandsregelungen und Maskenpflicht bleiben bestehen.
  • Folgende Verordnungen sollen ab dem 1. Juli entfallen. Hier gelten dann die in der neuen Corona-Verordnung festgelegten Regelungen.

    - Vergnügungsstätten
    - Kosmetik und medizinische Fußpflege
    - Beherbungsbetriebe
    - Freizeitparks
    - Gaststätten
    - Bordgastronomie
    - Veranstaltungen
    - Private Veranstaltungen
    - Indoor-Freizeitaktivitäten
    - Maskenpflicht in Praxen


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Was aktuell gilt (Stand 17.06.2020):

Mit Beschluss vom 16. Juni 2020 hat die Landesregierung ihre Rechtsverordnung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus erneut geändert. Die Änderungen treten am Montag, den 29. Juni 2020, in Kraft. Die Änderungen betreffen inhaltlich vor allem die §§ 1, 1a, 1b, 1c, 1d, und dienen im Wesentlichen der Umsetzung des Wiedereinstiegs in der regulären Betrieb an Kitas und Schulen:

KITAS / KINDERTAGESPFLEGE / GRUNDSCHULEN

Ab Montag, 29. Juni, können Kinder ihre Kitas, die Kindertagespflege und Grundschulen wieder regulär besuchen. Damit enfällt dann auch die Notbetreuung. Grundlage für die Öffnung unter Pandemiebedingungen sind die vorläufigen Ergebnisse der Kinderstudie - denn diese zeigen, dass Kinder unter zehn Jahren deutlich seltener erkranken und wenn, dann mit meist milderen Verläufen mit wenigen oder gar keinen Symptomen.

Abstandsregelungen für die Kinder untereinander bestehen nicht, jedoch gelten in den Einrichtungen strenge Regeln, z.B. müssen Betreuungsgruppen strikt voneinander getrennt bleiben. Jede Kita und Tagespflegestelle braucht ein Hygienekonzept.

Konzept Wiedereröffnung Kitas: https://bit.ly/37CKenlKonzept Wiedereröffnung Grundschulen: https://bit.ly/37BOjrA

AUFENTHALT IM ÖFFENTLICHEN RAUM

Seit 10. Juni ist der Aufenthalt im öffentlichen Raum in einer Gruppe mit Angehörigen von bis zu 2 Haushalten oder bis zu 10 Personen erlaubt. Jetzt gilt also, dass man sich z.B. im Park, in der Innenstadt, im Café

- alleine (1 Person) oder
- mit zwei Haushalten (keinen Personenanzahl-Beschränkung) oder
- zehn Personen (aus versch. Haushalten)

treffen darf.

AUFENTHALT IM PRIVATEN RAUM

Bei Veranstaltungen und sonstigen Ansammlungen außerhalb des öffentlichen Raum dürfen sich seit 10. Juni bis zu 20 Personen aus mehreren Haushalten treffen oder ohne zahlenmäßige Beschränkung, wenn ALLE Personen miteinander verwandt sind.

PRIVATE VERANSTALTUNGEN UND FEIERN

Seit Dienstag, 9. Juni gibt es Lockerungen bei privaten Veranstaltungen. Feiern mit maximal 99 Teilnehmenden sind wieder möglich. Die Corona-Verordnung für private Veranstaltungen regelt, unter welchen Bedingungen. Hier finden Sie die Verordnung zum Nachlesen.

Die Corona-Verordnung für private Veranstaltungen gilt für alle privaten Veranstaltungen in Räumen, die zu diesem Zweck vermietet oder sonst zur Verfügung gestellt werden. Also beispielsweise in Restaurants, Eventlocations, Vereinsheimen oder Gemeindehäusern. Hier können ab dem 9. Juni wieder private Veranstaltungen mit maximal 99 Teilnehmenden stattfinden. Bei der Teilnehmenden-Zahl zählen die Beschäftigten des Veranstaltungsortes nicht mit. Die Grenze von maximal 99 Teilnehmenden gilt unanbhängig vom Alter oder Verwandtschaftsgrad der Gäste.

Feiern in einem privaten Garten oder Wohnräumen sind davon nicht betroffen. Hier gelten  die Regelungen zu Treffen im privaten Raum aus § 3, Absatz 2 der Corona-Verordnung.

Gäste, Beschäftigte oder sonstige Mitwirkende an einer Feier, die innerhalb der letzten 14 Tage in Kontakt zu einer mit SARS-CoV-2 infizierten Person standen oder aktuell stehen, müssen der Feier fernbleiben. Dasselbe gilt für Menschen, die Symptome eines Atemwegsinfekts oder erhöhte Temperatur aufweisen.

Auch beim Feiern sind die Abstandsregelungen wichtig. Überall wo möglich, gilt weiterhin der Mindestabstand von 1,5 Metern. Davon ausgenommen, die entsprechend des § 3 Absatz 2 Satz 2 der Corona-Verordnung des Landes beispielsweise in einem Haushalt zusammenleben. Händeschütteln oder das Umarmen sollte vermieden werden.

Wie in der Gastronomie müssen auch Veranstalter privater Feiern Namen und Kontaktdaten der Gäste notieren, um Infektionsketten im Zweifel nachverfolgen zu können. Gäste dürfen die Veranstaltung nur besuchen, wenn sie die Daten dem Veranstalter vollständig und zutreffend zur Verfügung stellen. Die Daten müssen vom Veranstalter vier Wochen nach Erhebung gelöscht werden.

Alles wobei vermehrt Tröpfchen ausgestoßen werden, muss unterbleiben. Insbesondere also singen oder tanzen. Wenn etwas bezahlt werden muss, dann möglichst ohne Bargeld.

Veranstalter und Vermieter müssen gemeinsam ein veranstaltungsspezifisches Hygienekonzept festlegen, das die örtlichen Gegebenheiten berücksichtigt. Das Konzept müssen Veranstalter und Vermieter den zuständigen Behörden auf Verlangen vorzeigen. Daraus muss hervorgehen, wie die Personenzahl in Relation zur Raumgröße begrenzt werden kann, wie die geschlossenen Räumlichkeiten bestmöglich gelüftet und wie die Möglichkeiten zur Händehygiene umgesetzt werden können sowie wie Kontaktpersonennachverfolgung konkret umgesetzt wird.

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