Villingen-Schwenningen

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4. Medienkongress Villingen-Schwenningen legt Fokus auf Soziale Netzwerke

09.02.12 | Von: Referat des Oberbürgermeisters

Das Programm des Medienkongresses präsentierten Michael Hoyer, OB Dr. Rupert Kubon, Ullrich Dittler und Georg Seeck (v.l.nr.) am Dienstag im Villinger Rathaus. Foto: Stadt Villingen-Schwenningen

Mit dem Thema "Kinder und Jugendliche in Sozialen Netzwerken" befasst sich der 4. Medienkongress Villingen-Schwenningen am 8. und 9. März in der Neuen Tonhalle (Stadtbezirk Villingen). "Das Interesse ist riesengroß. Soziale Netzwerke sind derzeit das In-Thema schlechthin", sagte Prof. Michael Hoyer am Dienstag bei der Vorstellung des Programms im Villinger Rathaus. Zum vierten Mal veranstaltet die Stadt Villingen-Schwenningen zusammen mit Hoyer den zweitägigen Medienkongress, der von Ullrich Dittler, Professor für interaktive Medien an der Hochschule Furtwangen, wissenschaftlich begleitet wird.

Renommierte Experten sprechen über Chancen und Risiken der digitalen Netzgemeinschaften

Eine Vielzahl hochkarätiger Referenten aus Wissenschaft und Medien werden dabei Chancen und Risiken der digitalen Netzgemeinschaft und die gesellschaftlichen Auswirkungen des "Social Web" beleuchten. Am ersten Kongresstag spricht die Journalistin Beate Frees (ZDF) über die Grundlagen zur Internetnutzung von Teenagern. "Willkommen im Sozialen Netz der Einsamen" lautet der Vortrag des Autors und Journalisten Carsten Görig. Über den Schutz der Privatsphäre in Sozialen Netzwerken referiert Andreas Poller vom Fraunhofer-Institut. Am Abend berichtet Christoph Koch in einer Lesung von seinem spannenden Selbstversuch "Ich bin dann mal offline."

Eine Lebens- und Gebrauchsanweisung für den Marktführer Facebook liefert Jens Wiese am zweiten Tag des Kongresses, über die Auswirkungen von Sozialen Netzwerken aus schulpsychologischer Sicht geht es in einem Vortrag von Claudia Müller-Lütken und Dr. Nandoli von Marées. Der Frage, inwieweit Menschen in Sozialen Netzwerken authentisch auftreten oder ein geschöntes Fremdbild von sich zeichnen, geht Nina Haferkamp von der technischen Universität Dresden nach, während ihr Kollege Dominik Leiner von der Uni München untersucht, ob es sich bei den Netzwerken um reine Zweitverschwendung oder eine sinnvolle Investition für den User handelt. Zum Abschluss des zweiten Kongresstages referiert Web-Experte und Internet-Vordenker Ossi Urchs über die Zukunft von Social Communities.

Wirtschaftsförderungsgesellschaft rechnet mit 200 Übernachtungen

Georg Seeck von der städtischen Wirtschaftsförderungsgesellschaft freut sich auf die Fortsetzung des Veranstaltung in der Neuen Tonhalle: "Der Medienkongress passt sehr gut zu Villingen-Schwenningen mit seiner ausgeprägten Medienlandschaft", so Seeck, der mit bis zu 200 Übernachtungen in der Stadt durch Kongressteilnehmer rechnet. Dass der Kongress den Fokus auf Kinder und Jugendliche legt, hält Oberbürgermeister Dr. Rupert Kubon für den richtigen Ansatz: "Wenn man irgendwo mal im Netz Spuren hinterlassen hat, sind diese bleibend und für jedermann sichtbar. Dies können Kinder so oft noch nicht abschätzen", erklärte Kubon.

Das vollständige Kongress-Programm sowie das Anmeldeformular gibt es im Internet unter www.medienkongress-vs.de.

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