Villingen-Schwenningen

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Tannheim

Südlichster Stadtteil von Villingen-Schwenningen,  im Wolfbachtal gelegen, ca. 750 - 800 m. Heimatort des Skisprungweltmeisters Martin Schmitt. Der traditionsreiche Ferienort bietet dem Besucher gesundes Klima, vielfältige Betätigungsmöglichkeiten in Vereinen und Natur und die dafür vorhandenen Einrichtungen (Freibad, Anschluss an die Langlaufloipe nach Pfaffenweiler und Herzogenweiler, Sportzentrum mit zwei Fußballplätzen, drei Tennisplätzen und dazugehörigen Vereinsheimen, Schützenhaus - früherer Aufführungsort der Freilichtspiele). Gut ausgebaute Wanderwege führen den Gast zum Landschaftsschutzgebiet 'Plattenmoos' (Hochmoor mit einzigartiger Flora und Fauna), zum Wolterdinger Weiher und zur Gemarkung Zindelstein mit Burgruine. Tannheims reizvolle Lage bietet einen Blick bis weit in die Schwäbische Alb und zu den Alpen. Kurze Wege führen in die angrenzenden Stadtgebiete von Villingen-Schwenningen und Donaueschingen sowie zum Skifahren in den nahen Schwarzwald.

 

Einst und Jetzt

  • ca. 1200 Jahre alte Siedlung am Ostrand des Schwarzwaldes
  • 817 erstmals urkundlich erwähnt
  • bäuerliche Struktur bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts; danach zügige Weiterentwicklung zu einem modern geprägten Wohn- und Erholungsort, wobei Tannheim heute immer noch fünf Haupterwerbslandwirte hat
  • 1972 politische Anbindung an die Doppelstadt Villingen-Schwenningen im Zuge der Gemeinde- und Gebietsreform
  • traditionelles Handwerk, Kleingewerbe, die Nachsorgeklinik sowie die Katholische Verrechnungsstelle bieten heimische Arbeitsplätze
  • lange Jahrhunderte Standort eines Paulinerklosters (gegründet 1353 von Graf Hug von Fürstenberg; aufgehoben 1802/1803 im Zuge der napoleonischen Säkularisierungspolitik), im Jahre 1898 abgebrannt, aus den baulichen Überresten wurde im Jahr 1900 die Pfarrkirche St. Gallus im Ortszentrum errichtet
  • bis ca. 1930 Abbau von Torf im heutigen Landschaftsschutzgebiet 'Plattenmoos' (einziges Hochmoor im Schwarzwald-Baar-Kreis außer dem Gebiet 'Blindensee' bei Schonach/Schönwald) für eigenes Brennmaterial bzw. Lieferung von Brennmaterial an die Bad Dürrheimer Salinen
  • langjährige Aufführung von Freilichtspielen ('Vogt auf Mühlstein') mit einheimischen Laienschauspielern, wurde im Herbst 1939 wegen Beginn des Krieges eingestellt

 

Gemarkung

  • westliche Gemarkungsteile gehören geologisch noch zum Schwarzwald (Buntsandstein), östlich des Wolfsbachs hingegen gehört Tannheim zur angrenzenden Baar (Muschelkalk)
  • 1.579 ha Gemarkungsfläche, davon ca. 981 ha Wald (früherer Gemeindewald von ca. 500 ha) und 551 ha landwirtschaftlich genutzte Fläche
  • 39 ha Moor (Landschaftsschutzgebiet 'Plattenmoos') und Unland
  • günstiges Reizklima

 

Dorfentwicklung

  • Durchführung der Flurbereinigung (1982 abgeschlossen)
  • kontinuierliches Füllen vorhandener Baulücken im Ortskern
  • Erhalt mehrerer denkmalgeschützter alter Bauten
  • 1959 AusisbBau des Ortszentrums mit Schule (GHS bis Klasse 6) und Lehrerwohnhaus (1963) 
  • Bau der Mehrzweckhalle (1975) und des Katholischen Verrechnungszentrums mit Pfarrsaal (1995)
  • Kindergartenanbau 1973

 

Schulische Entwicklung

  • Grundschule, Stärkung durch die Zuweisung der Schüler des Stadtbezirks Herzogenweiler.

Kontakt

Ortsverwaltung Tannheim
Tannheimer Ring 2
78052 Villingen-Schwenningen
Ortsvorsteherin:
Anja Keller

Telefon 07721 / 82-1881
Telefax 07721 / 82-1887
E-Mail: ov-tannheim@
villingen-schwenningen.de

Öffnungszeiten:
Mo, Di, Do, Fr: 08:00 - 11:30 Uhr
Di: 19:00 - 20:00 Uhr
Mi: 15:00 - 17:00 Uhr

Mitteilungsblatt

Einwohnerentwicklung

2015 1301 Einwohner
2000 1336 Einwohner
1993 1188 Einwohner
1981 1187 Einwohner
1972 1092 Einwohner
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