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Umwelt und Verkehr
Neckarwiederherstellung

Der Neckar entspringt im Naturschutzgebiet 'Schwenninger Moos'. Die historische Neckarquelle befindet sich im Stadtpark 'Möglingshöhe'.
In den 60er Jahren des 20. Jahrhunderts wurde der württembergische Landesfluss in seiner Quellstadt aufgrund massiver Verschmutzungen durch gewerbliche und private Abwässer auf einer Länge von etwa 3,5 Kilometer vollständig kanalisiert und in den Untergrund verlegt. Der Neckar wurde zum Hauptsammler der städtischen Mischkanalisation.
Aufgrund des Wachstums der Stadt, der damit einhergehenden zunehmenden Flächenversiegelung sowie immer extremer werdender Niederschlagsereignisse war das städtische Kanalsystem in der jüngsten Vergangenheit immer wieder überlastet. Überschwemmungen im Stadtgebiet sowie die Einleitung ungeklärter Abwässer in den Neckar zur Entlastung der Kanalisation waren die Folge.
Zur Verbesserung des Hochwasserschutzes, des ökologischen Zustands sowie der Gewässergüte plant, betreut und koordiniert Das Grünflächen- und Umweltamt die Wiederherstellung des Neckars im Stadtbezirk Schwenningen.
Die Maßnahme ist ein wichtiges Förderprojekt der IKoNE ('Integrierende Konzeption Neckar-Einzugsgebiet') des baden-württembergischen Umweltministeriums. Das Land trägt dabei bis zu 70 Prozent der Kosten.
Vor dem Hintergrund der Landesgartenschau 2010 in Villingen-Schwenningen erhält die Wiederherstellung des Neckars als 'grünes Rückgrat' der Landesgartenschau zusätzliche Impulse.
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