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Veröffentlichung alter Handschriften – Stadtarchiv bittet um Spenden

- Pergament-Fragment, rund 1000 Jahre alt
Es war eine kleine Sensation, als vor rund zehn Jahren per Zufall im Stadtarchiv Villingen-Schwenningen ein mittelalterliches Pergamentfragment entdeckt wurde, das einem Rechnungsbuch als Einband diente. Dies war der Anfang einer Reihe weiterer Funde, die aufgrund ihres Seltenheitswertes in Buchform publiziert werden sollen.
1000 Jahre alte Kulturschätze
Bei den Fragmenten handelt es sich um Teile liturgischer Handschriften, von denen die ältesten aus der Zeit um 1000 nach Christus stammen. Nach Erfindung des Buchdrucks im 15. Jahrhundert wurden die strapazierfähigen Pergamente als Bucheinbände wiederverwendet. In mühevoller Forschungsarbeit ist es der promovierten Philologin und Historikerin Edith Boewe-Koob gelungen, den Inhalt und die Herkunft der Handschriftenfragmente zu erforschen. Die meisten stehen in Beziehung zu den bedeutenden Klöstern Reichenau, St. Gallen oder Rheinau.
Publikation ohne Spenden nicht möglich
Allein die Finanzierung des Buches, das rund 130 Seiten mit Reproduktionen in Farbe und umfangreichen Erläuterungen umfassen soll, steht der Veröffentlichung noch im Wege. Die Produktionskosten von rund 15 000 Euro kann das Stadtarchiv nicht alleine aufbringen. Es bittet daher um Spenden, damit dieser Kulturschatz einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden kann.
Spendenkonto
Sparkasse Schwarzwald-Baar
BLZ 694 500 65
Konto-Nr. 33407
'Handschriften'
Kontakt
Stadtarchiv Villingen-Schwenningen
Lantwattenstraße 4
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