Villingen-Schwenningen

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Integrationsbericht 2010 der Stadt Villingen-Schwenningen

Gerne können Sie sich umfassend über die Integrationsförderung in der Baden-Württemberg-Stadt informieren:

Integrationsbericht 2010 der Stadt Villingen-Schwenningen

Am 9. Dezember 2010 wurde der Integrationsbericht 2010 im Jugendhilfeausschuss und am 15.12.2010 im Gemeinderat der Stadt Villingen-Schwenningen vorgestellt.

Seit den ersten Überlegungen im Jahr 2007, die Integrationsförderung als kommunalpolitisch wichtiges Anliegen für die Stadtentwicklung insgesamt zu erklären und die Entwicklung eines Integrationskonzeptes in Auftrag zu geben, ist Vieles entstanden und hat sich Bestehendes vorwärts entwickelt. 

Die weltweite Finanzkrise hat auch die Stadt Villingen-Schwenningen dazu gezwungen, Freiwilligkeitsleistungen auf den Prüfstand zu stellen und die Umsetzung des Integrationskonzeptes auszusetzen. Der Jugendhilfeausschuss hat jedoch im März 2010 ein deutliches Zeichen gesetzt, so dass nach einer mehrmonatigen Pause die Umsetzung des Konzeptes fortgesetzt werden konnte.

Seit das Konzept wieder belebt wurde, haben sich seit April 2010 zahlreiche Projekte entwickelt. Hier seien nur beispielhaft die 'BiBo – Bildungsbotschafter VS' genannt, erste Überlegungen zu einem Sprach- und Kulturvermittlerpool für die Stadt Villingen-Schwenningen und verschiedene Projekte im Bildungsbereich, die gemeinsam mit der Elternstiftung Baden-Württemberg und dem Kultusministerium verfolgt werden sollen. Diese Projekte bereichern die interkulturelle Arbeit, das gegenseitige Verständnis und die Vielfalt in den Migrantenvereinen von Villingen-Schwenningen.

Viele Villingen-Schwenninger Migrantinnen und Migranten, insbesondere aber auch deren Vereine, bilden zunehmend einen aktiven Teil unserer Bürgergesellschaft, indem sie sich in vielfacher Weise in den Steuerungskreisen und den daraus resultierenden Projekten engagieren und somit Verantwortung für sich und andere übernehmen.

Durch die Umsetzung des Integrationskonzeptes haben sich neben Projekten auch tragfähige Vernetzungsstrukturen entwickelt, neue Kontakte führen zu konkreten Absprachen in der Kooperation miteinander. Vertreter von Migrantenvereinen sitzen mit Entscheidern aus sämtlichen Branchen an einem Tisch und diskutieren über gesellschaftliche Entwicklungen, die aktuelle Integrationsdebatte, über den Fachkräftemangel und die demographische Entwicklung.

Die Darstellung des bisher Erreichten in dem vorliegenden Bericht ist kein 'Integrationsnotprogramm', wie es im März 2010 im Jugendhilfeausschuss vorgesehen war. Es zeigt in beeindruckender Weise, was die insgesamt etwa 80 Akteure in den Steuerungskreisen und der Integrationsbeirat erreicht haben und welche weiteren Pläne anstehen.

Der Bericht macht aber auch deutlich, dass mittelfristig Investitionen notwendig werden um diese wichtige kommunalpolitische Aufgabe tatsächlich als Querschnittsaufgabe zu verankern und die Nachhaltigkeit der Projekte zu sichern.

Der Nationale Integrationsplan und der Integrationsplan Baden-Württemberg machen es deutlich: nur durch die Selbstverpflichtungen von Bund, Ländern, Kommunen und nichtstaatlichen Einrichtungen wie Wirtschaft und Gewerkschaften, Wohlfahrtsorganisationen und Stiftungen, Medien, Akteuren aus dem Sport und Migrantenorganisationen gelingt es gemeinsam, Heimat und Zukunft für alle zu sein – Jung und Alt, Familien, Einheimische und Zugewanderte.

Kontakt

Amt für Familie, Jugend und Soziales
Abt. Jugendarbeit und Bürgerschaftliches Engagement

Justinus-Kerner-Straße 7
78048 Villingen-Schwenningen

Telefon 07721 / 82-2151
Telefax 07721 / 82-2187
E-Mail: konstanze.messner@ villingen-schwenningen.de

Ansprechpartnerin:
Konstanze Messner (Integrationsbeauftragte)

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